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Alle Dinge sind Gift und nichts ohn Gift. Allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist.
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PARACELSUS, Septem Defensiones
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Wenn es zu einer Vergiftung gekommen ist, ist schnelle tierärztliche Versorgung notwendig. Der Verdacht auf eine akute Vergiftung besteht bei folgenden Leitsymptomen:
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- Bewusstlosigkeit
- Erregung, Muskelkrämpfe, Zittern
- plötzlich einsetzendes hohes Fieber
- Leibschmerzen und Krämpfe
- starkes Speicheln, Erbrechen und Durchfall
- Pupillenverengung oder -erweiterung
- Sauerstoffmangel (Blaufärbung der Zunge und Schleimhäute)
- Blutungen
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Bei Auftreten dieser Symptome ist höchste Eile geboten. Im Rahmen der Erstversorgung wird der Tierarzt versuchen, durch Entgiftungsmaßnahmen eine weitere Resorption des Giftes zu verhindern und die Vitalfunktionen zu sichern. Wenn der Wirkstoff, der zur Vergiftung geführt hat, bekannt ist, kann evtl. ein Antidot (Gegenmittel) gezielt eingesetzt werden. Es existiert jedoch nicht für jeden toxischen Wirkstoff ein Antidot. Ist der Wirkstoff nicht bekannt, sind die Behandlungsmöglichkeiten auf unspezifische Entgiftungsmaßnahmen und eine symptomatische Behandlung beschränkt.
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‘Schneckenkorn’
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