Nathan vom Krummholz
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© adin 2006

 

Verfolgt ?

Gewidmet allen, die in letzter Zeit von Verfolgungsängsten geplagt waren   :

 

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Zuchtschau inne Heimat

Es reicht!

Das Wochenende ging los mit dem Spielchen Wacker-übern-Acker. Häskens suchen. Das Wetter war ganz gut, aber der Boden klebte noch ganz wunderbar bei den Menschen an den Haxen.

Nönö, das Krümelken ist nicht auf Urlaub oder so. Ganz im Gegenteil: Voll in Äkschen! Aber jetzt ist erst einmal ein Päusken angesagt.

Die letzten Tage haben das Krümelken voll geplättet.

Der Wind hier im südlichen Norden war gar nicht so ohne. Hat den Vorteil, dass der Dackel an sich immer behaupten kann, er habe nichts gehört. Und ab geht die Luzy.

Wieder zu Hause kann man aber echt stille liegen, schlaucht ganz schön, so ein paar Stunden Schlickrutschen.

Am Samstag gab es eine kurze Verschnaufpause. (Mein Mensch trat denn auch nicht mehr so dolle inne Kuhle.) Und dann ging das Sonntag schon wieder kurz nach Mitternacht los.

Warum ist es am Rhein so schön? Keine Ahnung, den hab ich nur ganz kurz gesehen. Kaum waren die Mittelgebirge kilometermäßig weggeputzt, da blitzte ganz kurz vor Vallendar der Rhein auf.

Der Teckel an sich sucht sich aber gerne schnell eine Halle, wo er ins Runde laufen kann.

Er hat dann auch seine Anwartschaft mit nach Hause genommen.

Erst einmal kamen die Teenies auf den Grabbeltisch. Der Digger musste auch antreten und dann seine Runden ziehen.

Und dann waren die Mädels dran.
Da spann ich denn ja gerne am Ring, Frau fürs Leben suchen und so.

Ich musste dann auch ran; kein Entkommen möglich. War nicht so mein Tag. Aber das V3 war in Ordnung. Gut Ding will Weile haben. Ich probiere es einfach weiter.

Wenn’s bei mir auch nicht geklappt hat, ein Krummhölzken hat den Landessiegertitel mitgenommen: Dat Mathildchen. Volle Kanne, alles abgesaugt.

Langhaarflusen und Struppis waren natürlich auch da. Sind ja auch ganz nette bei. Ich habe neben den lippischen Flusen gesessen, eigentlich ganz liebe, nur der Haarschnitt... Aber die Struppis, die machen gerne mal auf Schni- Schna- Schnappi. Dann stellt dat Krümelken auch gerne mal dat Kämmchen hoch. Soooo nich!

War ein ganz schön langer Tag. Und kaum hatte dat Krümelken gespiesen und war nachen Bette gegangen, da hieß es schon wieder: Auf auf zum fröhlichen Schlickrutschen!

Am Dienstag dann platt inne Ecke liegen, am Mittwoch Hundeschule (hab drei Aufklebeknochen gekriegt *stolzbinganzdoll*, heute Ruhetag und morgen ist auch nur Spaziergang angesagt. Und dann ist Wochenende, da muss dat Krümelken garantiert wieder ran, wetten?

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Jodeldiplom

... was das Krümelchen heute gemacht hat?

Génau! Endlich durfte er wieder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen: Suchen.
Es geht los, auch das Naturtalent an sich braucht etwas Übung, um sich auf die SchwhK/40 vorzubereiten.

In der letzten Nacht hat es auf die Fährte reichlich geregnet. Für die Menschen war der Schweiß komplett weggewaschen. Aber eine Teckelnase findet ihn noch. Ich war als dritter dran und habe erst einmal kräftig beim Warten im Auto gesungen. Menno, was war ich aber auch wieder einsam! Kaum war ich angeleint, aus dem gräßlichen Autoverlies befreit und der Schweißriemen in Sicht, wird aus dem Krümelken ein anderer Hund.

Auf der Fährte wird Krümelino Krawallo zum ruhigsten Hund weit und breit. Er nimmt ein Näschen vom “Anschuss”, und sucht ruhig und gelassen.
Klaro, irgendwann muss man auch mal rumschnüppern, was es noch so alles im Wald gibt. Aber dann bleibt man stehen und signalisiert seinem Menschen: Jetzt mal kleinen Zement, ich amüsier mich mal eben nasal. Dann geht es aber wieder zügig zur Fährte. Dem Menschen kurz zeigen: Hier isset! und denn man jü. Am Schluss winkt ja bestimmt wieder ein gaaanz tolles Lecker. (Neiiiin, ich bin nicht verfressen! Ich habe nur eine Sättigungsblockade.)

Mein Mensch war jedenfalls ganz dolle zufrieden mit mir. Und ich freu mich schon auf das nächste Mal. Ordentlich suchen ist doch viel besser als so einem blöden Hasen hinterher zu jiffen, den man sowieso nicht kriegt.

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... über die Avus