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Am nächsten Tag hat mein Mensch mir wieder lecker Fährte gelegt, die durfte ich dann zwei Tage später nachsuchen. Endlich mal wieder Waldluft schnuppern. Mein Mensch ist mit mir ganz zufrieden, mal rechts und links bisken watt schnüppern, aber dann kommt das Krümelken immer wieder willig zur Fährte zurück.
Zur Belohnung durfte ich auch wieder beim Blumen einpflanzen helfen. Es gibt nichts Schöneres als Blumenpötte klauen und durch die Gegend werfen. Kaum sind sie wieder eingesammelt ... kurz kucken, ob die Luft rein ist und zack, wieder die Pötte klauen.
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Und schon wieder war Sonntag und ich musste mit meinem Menschen zu einem Bötzdi fahren.
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Nur die Vögelchen waren zu hören, und was Wald sonst noch so für Geräusche macht. Am Schluss sind wir an dem Baum vorbeigekommen, wo wir immer wieder Spechte gesehen und gehört haben. Und jetzt hörte man, dass da Babyspechte sind, sehen kann man die ja nicht, wegen Höhle und so, aber die wollten wohl ihr Happihappi haben, das konnte man deutlich hören.
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Und hastenichgesehn, hab ich die nicht so gut versteckten Blumenpötte wieder entdeckt:
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Kommt ein Teckelchen aus dem Garten, hüppt auf Soffa, rollt sich ein und will pennen. Alles voll normal. Wäre da nicht dieser verräterische lehmige Fleck auf dem Rüssel. Das berühmte “Kommmalmit” lässt schlagartig die Ohren eine Etage tiefer rutschen. Ups, irgendetwas nicht in Ordnung? Da es nur eine Stelle gibt, die nass genug für einen Nasenkluten ist, ist die Dackelschandtat schnell entdeckt: Spontane Sichtkontrolle, ob die Wurzeln des frisch eingepflanzten Rittersporns sich unter der Erde auch wohl fühlen. Un nu? Rittersporn wieder versenken, hoffen, dass er die Dackelattacke überlebt und hastenichgesehn steht der Teckelfangzaun wieder. Mit Inneeckenrumschnüffeln ist erst einmal wieder Schluss. Noch das Schnäuzchen abwischen und dann steht dem Schönheitsschlaf nichts mehr im Wege. Merke: Immer erst ordentlich abputzen; Indizien vernichten.
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Wenn dann die dackelfreien Zonen eingerichtet sind, kann man sich ja wieder in Ruhe die Füße vertreten. Ab in den Wald. Die Erdbeeren sind reif. Aber mein Mensch sagt, die lassen wir lieber stehen, weil ich bestimmt nicht der einzige Hund bin, der hier vorbeikommt. Versteh ich nicht ;-)
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Wir haben mal wieder nach den Spechtbabys gesehen. Die sind immer noch in ihrer Höhle, aber bald müssen die rauskommen. Und dann hatte dat Krümelken noch eine unheimlich Begegnung der dritten Art: Wir sind ganz leise und langsam durch den Wald gegangen, da ist mein Mensch plötzlich ganz still stehengeblieben. Mach ich dann ja immer nach. Der Wind kam von rechts. Der Hase, der direkt auf uns zu kam kriegte von uns keinen Wind und wir auch nicht von ihm. Er rutschte bis auf wenige Meter langsam an uns heran. Beide ahnten wir, dass irgendwas im Busche ist.
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Und dann fielen die beiden Groschen fast gleichzeitig. Abgang Hase nach links, Aufschrei Hund vom Feinsten. Bo ey, da war die Aufregung aber groß.
Für Reh und Hirsch war es die falsche Tageszeit, aber ich durfte mir noch Schafe ankucken, die sich in einem Gatter um das Gras kümmern. Die riechen nicht sooo toll, aber besser als nichts. Und dann hieß es schon wieder: Tschüss Blümchen, Krümelken fährt wieder in die heimatliche Hütte.
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Familie Mente
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Sie heißen: Ali, Rudi, Funda, Frag, Monu und Instru Mente. Und wenn es noch mehr werden: Mo und Ele Mente. Menno, was hab ich da bloß gemacht, das werden ja jede Menge Teckelbabys!
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Die Kleinen werden wahrscheinlich das Licht der Welt erblicken, wenn ihr Pa auf Arbeit ist. Vielleicht kann ich ihnen ja noch ein Geschenk für die Ahnentafel besorgen.
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