Nathan vom Krummholz
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© adin 2006

September 2008

Macho, Macho ...

Eigentlich wollte ich so richtig schön einen Sonntag lang rumfaulen. Letzten Freitag habe ich wieder schwer malocht: Das Näschen musste richtig ran, denn 1000m Suchdenpansen war angesagt. Aber wenn es um Fresschen geht, bin ich nicht zu bremsen. Ohne Fleiß kein Schweiß!

Und heute war denn nun bei meiner Nachbargruppe Zuchtschau. Ist ja nicht so weit, bin ich dann doch mal hingefahren. Dem Grabbelmann bin ich schon mal als Jüngster begegnet. Ab auf den Tisch und dann ging das zurück auf den Teppich, und ich musste wieder meine Runden drehen. Da hat der Grabbelmann zu mir “Macho” gesagt, weil ich mich so gerne bisken watt aufpumpe. Schwänzken hoch, Kopf hoch und ab geht die Luzzy!
Nach der Schau hat er meinem Menschen dann noch gesagt, was er bei meiner Vorstellung besser machen könnte. Er hat dann auch versucht, das mit mir zu zeigen, aber ich geh nicht mit Fremden mit, nö, mach ich nicht. Ich seh’s schon kommen, jetzt muss ich mit meinem Menschen “anders laufen” üben. Als Dackel haste irgendwie nie deine Ruhe.

Mein Mensch hat noch lecker Stück Kaffee mit Tasse Kuchen vertilgt, bei der Tombola noch ‘ne feine Taschenlampe fürs Gassigehen im Winter abgestaubt und für die Nieten gab es lecker Hundetütchen für mich.

Von jeder Teckelfrisur wurde dann am Schluss noch der beste bestimmt und nach gut zwei Stunden konnte ich als bester Kurzhaar vom Hofe reiten. Was will man mehr.

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Franzl Bettenbauer

Mein Mensch dachte ja schon, dass mir ein typisches Dackelgen fehlt: Das Dackelsprung-Gen. Ein ganzes Jahr lang bin ich immer aufs Sofa geklettert, nicht gesprungen. Und inne Falle kam ich alleine gar nicht. Auf einmal hab ich dann doch entdeckt wie springen geht, und jetzt ist nichts mehr vor mir sicher.

Aber irgendwie geht das immer wieder zurück ans Tageslicht.
Das Bettzeug wirbelt dann richtig schön durch die Gegend. So richtig: Schüttel, wedel, umdreh.

Am Schluss muss man dann aber doch Ruhe geben; die Menschen wollen immer, dass es einigermaßen ordentlich aussieht.

Aber sobald keiner kuckt, dekorier ich wieder um, hehe!

Beim Betten beziehen helfe ich jetzt gerne. Gut, ich verhedder mich denn schon mal.

Wenn man da nicht auf Zack ist, dann ist man schnell im Bezug verschwunden. Kann der Teckel richtig schönes Getöse machen, bis er wieder draussen ist.


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... mal nach Melle

Zuchtschau in Melle. Ist gleich um die Ecke, muss man mal hin. Für zum kucken, klönen und Stück Kaffee mit Tasse Kuchen, oder so.

Und von den Ravensbergern waren auch wieder jede Menge Bekannte da.

Die vielen süßen Langhaarigen! Manno.
Es war richtig schön eng am Ring, und ich habe natürlich versucht, ganz nah an die Mädels ran zu kommen (muss man ja ausnutzen), aber ...

... irgendwie konnte ich Alisha heute nicht so richtig begeistern.

Vielleicht hat sie aber auch mitgekriegt, dass die kleine Kati mit mir rumgeschäkert hat ... Frauen! Ich hab doch beide lieb.

Im Ring wurde mächtig gegrabbelt und gelaufen. Ich hatte ja zum Glück frei.

Und am Schluss gab es auch wieder ne Menge Pötte - da lassen sich die Meller nie lumpen.
Erst für die beste Frisur und dann noch für den besten von allen und natürlich für jedes V und den besten Youngster.

Mein Mensch sagt auch, dass Kaffee-Kuchen schwer in Ordnung waren. Sieh so aus, als wenn wir wieder mal reinkucken.

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