Nathan vom Krummholz
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© adin 2006

Tauwetter...

Zweimal ist dat Krümelken in den schneefreien Nordwesten gefahren. In Rheinberg konnte er seinen VDH-Champ zusammenbasteln und aus Groningen kam er auch mit einem roten Schleifchen nach Hause.

...und eine Woche später

Und langsam aber sicher werden auch die heimatlichen Wälder wieder begehbar.

Zwischendurch war schon mal ein kleines Stürmchen. Hat der Krümel im heimatlichen Flachland gar nicht so viel von gemerkt. Aber ein paar Kilometer weiter auf seinem Lieblingsberg ... tschüss Baum.
Da hat es ganz schön gewirbelt.

Da kuckt dat Krümelken aber. Schön warm, Sonne scheint, Schnee is wech. Aber sowatt von ruckzuck.

Das hier war nicht der Sturm, jedenfalls nicht nur. Aber die kleinen Elfchen, die sind bestimmt erst einmal abgehauen. Was der Sturm nicht geschafft hat, haben die Sägen gebracht. Hier war mächtig was los. Hält die beste Elfe nicht aus, den Lärm. Nichts mehr wieder zu erkennen. Aber mein Mensch sagt: Berg runter, da muss ein Weg sein.

Auf dem Rückweg konnte dat Krümelken noch Häschen spannen und den Spechten beim sozialen Wohnungsbau zuhören.
Das wird bestimmt wieder ein spannender Sommer in “Krümels Revier”.

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