Nathan vom Krummholz
Kruemel@bertls-dackelseite.de

© adin 2006

Keine ruhige Minute

Der lauschige April ist gelaufen, der Mai ist gekommen, die Menschen ticken aus.
Aber sowas von voll Panne. Haste keine Zeit mehr als Daggel schön im eigenen Körbchen abzuhängen.

Das ging los am 2. Mai in Melle. Kommt ja immer ganz gut, die Schau. Und dat Krümelken hat in Melle auch immer sowas wie eine Glückssträhne. Geht man denn ja gern wieder hin.

Dann haste deine Pflicht getan, bist voll krass total ordentlich durch den Ring gejoggt, willst nach Hause ...
Nix. Stell dich doch mal ordentlich hin, kuck doch mal, steh gerade...Ätzend! Bin ich Krümel Klum, oder watt?!

Und zwischendurch...

Das nächste Wochenende gleich zweimal nach Dortmund. Immer wieder schön. Triffste Bekannte. Kann man auch mal versuchen, Daggelinen anzubaggern. Hieß natürlich gleich wieder: Lass das (mein zweiter Name *grins*) Aber später durfte ich doch noch mit dem schwarzen Daggelmädel spielen, in das ich mich mal wieder spomtan verliebt hatte.

Aber erst einmal war Jungs-laufen angesagt.

Gab ja wieder alles: Gestromte Daggel - nee, die stehen nicht unter Strom, die haben so’n Muster auf der Jacke, nicht so fleckelig wie die Tiger, mehr so gleichmäßig. Findste nicht so oft.

Klaro. Schwarze Schlickrutscher (die Daggel) waren auch wieder da.

Immer schön vorne mitrutschen, das macht Laune.

Und dann kriegt dat Krümelken doch auf dem Heimweg noch ein legga Angebot.

...das Angenehme

Schnell noch einmal ordentlich laufen. Diesmal Jungen links und Mädels rechts. Klaro, bei den Mädels geht der Richter auf die Knie. Wo bleibt die Gleichberechtigung?

Na gut, waren ja auch wieder süße Schneggen bei. Muss man zugeben.

Aber macht nix, denn auf dat Krümelken wartete noch eine nette Überraschung. Nach der Schau fuhr er eine kleine Weile in die falsche Richtung und landete in seinem Kinderzimmer.

Und da war für dat Krümelken, der schon am Tag vorher in die kleine Mona verliebt war, eine Riesenüberraschung. Mona. Die beiden spielten sich einen Wolf. Und als dat Krümelken dachte, dat muss der Himmel sein, da kam sie:

Feli! La bella ragazza! (Wer ist Mona?!) Lechz, Hechel! Menno, was roch die Feli gut. Ruckzuck, schnell einen Heiratsantrag machen: “Willst du?” “Nö.” Na gut, am Anfang nicht so recht, aber dann... bo ey, “Hochzeit” könnte mein Lieblingshobby werden *schmunzel*
Ob dat Krümelken erfolgreich war, könnter immer mal wieder
hier kucken,

Pause? Denkste!

Und Benni Bunny, die kleine Flitzpiepe, lässt sich mal wieder fremd bekuscheln. Also ganz ehrlich, dat Krümelken hat dem Lütten auf der Rückfahrt vonne Feli son bisken erzählt, wie man Mädels anmacht und so. Menno, Daggelmädels, du Trulli, nicht Menschenmädels *kopfschüttel*
(Reden wir besser noch mal rüber.)

Génadenlos wird weiter gelaufen. Ein ganzes Wochenende im hohen Norden. Choco flog zur Unterstützung ein. Wenn wir das gewusst hätten, hätten wir uns vorher noch die Pfoten beschlagen lassen. Läuft sich denn vielleicht leichter. Egal, Da rockte die Reithalle. Hier hatte sogar der Kurzhaar an sich eine Chance staubig zu werden. Und immer schön fuffig unter den Läufen ;-)

Zwischen den Schauen Ahnentafeln zusammensuchen; das übliche Stelldichmalhinundkuckniedlich und so.

Schnell mal Eindrücke sammeln, Pfötchen inne Elbe tunken und ab geht das.
Wohin? Watt ne Frage: It’s Showtime
.

Meck-Pomm wartet.

Fester Boden unter den Füßen. Der Raum wie Meck-Pomm: Unendliche Weiten. Kannste dich als Hund richtig breit machen.

Und plötzlich bist du auch viel breiter als üblich: 11,5kg
Kuckste aber dumm. Zwei Kilo in drei Tagen? Kann nich sein.
Waage kaputt. Tja, so eine Waage ist eben auch nur ein Mensch. Passiert, Wackelkontakt, Kurzschluss, kann man alles nicht wissen.

Und Benny-Bunny hat dann wieder ganz schön abgesahnt. Bester Kurzhaar, die kleine Bratze.

Aber irgendwie hat ihn das nur peripher tangiert.

Er probierte es lieber mit seinem Lassunsdochjetztliebergehenblick...

... und wenn das nicht klappt, kann man immer noch Bubu machen.

Sieben

Schafft der Teckel sieben Schauen in einem Monat? Er schafft. Vorausgesetzt, sein Mensch ist bekloppt genug.
Als nächstes ging es nach Arnheim, muss man hin und wieder auch mal durch *schnaub*. Gestern noch Gruppensieger, heute “ferner liefen”. Dat Showbuisiness ist hart, echt. Aber das knackige SG wurde am letzten Maiwochenende im schönen Lipperland wieder gerade gerückt.

Und jetzt ausruhen? Is nich! Hastenichgesehn, morgen wird dem Krümelken schon wieder ein Fährtchen gelegt. Muss mich doch mal mit der Daggelgewerkschaft in Verbindung setzen, wegen Arbeitszeit und so...