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Verbreitung in Niedersachsen
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Die Verbreitung des kleinen Fuchsbandwurmes nimmt auch in Niedersachsen zu. Nach Untersuchungen in den 90er Jahren ergaben sich 1999 die folgenden Ergebnisse:
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Landkreis
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Befallsrate
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Oldenburg
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60% - 70%
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Hameln-Pyrmont
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30% -60 % Anstieg auf 57%
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Holzminden
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30% -60 % Anstieg auf 53%
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Northeim
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30% -60 %
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Göttingen
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30% -60 %
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Hildesheim
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20% -30 %
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Diepholz
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20% -30 %
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Wolfsburg
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20% -30 %
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Osterode/Harz
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20% -30 %
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Schaumburg
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0% - 20%
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übrige
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0% - 20%
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LAVES Veterinärinstitut Hannover
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Entwicklung des kleinen Fuchsbandwurmes
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Echinococcus multilocularis
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Der kleine Fuchsbandwurm lebt häufig in sehr großer Anzahl im Darm seines Endwirtes, der äußerlich in der Regel keine Krankheitssymptome zeigt. Der Fuchsbandwurm hat eine Länge von ca.3 mm. Das reife Endglied beinhaltet die mit der Losung ausgeschiedenen Eier und kann auf 4 - 5mm anwachsen. Vom Zwischenwirt aufgenommen, bohren sich die in den Eiern enthaltenen Hakenlarven (Oncoshären) durch die Darmwand und gelangen auf dem Blutweg in die Leber. In der Leber entwickeln sich die Finnen des Bandwurmes in tumorartig wachsendem Gewebe.
Wird der Zwischenwirt von Fuchs (Katze, Hund) aufgenommen, entwickeln sich die Kopfanlagen in der Dünndarmschleimhaut zur nächsten Bandwurmgeneration.
Im Fehlzwischenwirt Mensch führt die Zerstörung des Lebergewebe zur Ausbildung der alveolären Echinokokkose, die schließlich zu vollständiger Zerstörung der Leber führt. Vier bis seche Monate nach der Erstinfektion ist ein serologischer Nachweis möglich, erste unspezifische Symptome sind nach 5 bis 15 Jahren zu erwarten. Die Alveoläre Echinokokkose ist im fortgeschrittenem Stadium nicht heilbar. Lediglich der Verlauf ist medikamentös verzögerbar.
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Die Eier des Fuchsbandwurmes können bis zu 2,5 Jahren ansteckungsfähig bleiben. In dieser Zeit muss von einer Umgebungskontamination durch Auswaschungen ausgegangen werden. Die Eier sind resistent gegen ‘normale’ Kälteeinwirkungen. Eine wirksame Kältebehandlung ist erst bei -80oC gegeben. Die üblichen Desinfektionsmittel sind wirkungslos, ebenso Alkohol. Ein Erhitzen auf über 60oC tötet die Eier ab.
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Vorsorgemaßnahmen
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- Beeren, Pilze, Früchte aus Freilandkulturen nicht ungekocht verzehren.
(gründliches Abwaschen vermindert zwar das Risiko, hebt es aber nicht auf)
- Hunde und Katzen regelmäßig entwurmen
- Nach der Baujagd den Hund sofort abwaschen
- Füchse nur mit Handschuhe ‘entsorgen’; streifen nur mit Handschuhen und Mundschutz, Balg vorher nass machen
- nach Arbeiten mit Erde (Wald, Garten, Feld) Hände gründlich waschen
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