Wirkung
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Wenn ein Krankheitserreger in den Körper eindringt, vermehrt er sich dort und erzeugt Symptome, wie z.B. Erbrechen, Durchfall, Atemnot ...

Das Immunsystem des Körpers erkennt die Erreger als Eindringlinge und versucht Abwehrstoffe, die sogenannten Antikörper, zu erzeugen, um die Erreger unschädlich machen zu können.
Ohne Impfung dauert das Erkennen und die Abwehr der Erreger oft zu

lange, so dass der Vermehrungsprozess nicht früh genug gestoppt werden kann, und die Symptome lebensbedrohlich werden können.

Bei einer Impfung werden Krankheitserreger in abgetöteter oder abgeschwächter Form in den Körper eingebracht. Das Immunsystem reagiert auf die künstliche “Mini-Infektion” mit der Bildung von Antikörpern wie bei einer normalen Infektion. Kommt der Körper später wieder mit denselben

Erregern in Kontakt, “erinnert” sich das Immunsystem und beginnt sofort mit der Bekämpfung der Erreger. Durch diesen Zeitgewinn ist der Körper so gegen eine lebensbedrohliche Vermehrung der Erreger geschützt, er ist immun.

Geimpft - und trotzdem krank?

Es kommt tatsächlich vor, dass es trotz Impfung zu einer Erkrankung kommt. Unter Umständen reicht die Anzahl der nach der Impfung gebildeten Antikörper nicht aus, um die Erreger erfolgreich zu bekämpfen. Ein anderer Grund ist die Vielzahl der zwar ähnlichen aber nicht gleichen Erreger. Ein Hund, der mit bestimmten Erregerstämmen z.B. gegen Leptospirose geimpft ist, kann an einer Infektion mit anderen Erregerstämmen erkranken.

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